DAS ÄLTESTE UND BEST ERHALTENSTE WASSERSCHLOSS IN DEUTSCHLAND...EIN TRAUM!

 

 VERKAUFS-EXPOSÉ

 

Objekt:           First Class Superior Romanik-Hotel Wasserschloss Westerburg

                         mit Restaurants, Ritterkeller, Festsäle, Barocker Schlosskapelle aus dem Jahr 1681,

                         Burgscheune, Gräfliche Amtsstube, Schlossterrasse am Burggraben, Wellness- und

                         Beautyfarm, Tagungsräume und komfortable Hotelzimmer und Suiten, Standesamt

                         in der  Barocken Schlosskapelle. 

                         Herrliches Traumhotel in historischer Schlossanlage, gediegene Luxusaustattung.

 

Anschrift:       38836 Dedeleben/Huy.

 

Anbindung:     A2, A395, A7 und B6N sind jeweils in 20 min. zu erreichen. Flughafen Braunschweig

                          40 min., Flughafen Leipzig und Hannover jeweils 60 min.

 

Wohnfläche.:   5.200 m²         Grundstück: 4.868 m²           Parkanlagen: 36.000 m²  

 

Parken:            80 Parkplätze und Rasenflächen

 

Baujahr:           seit  ca 1000 n.Chr. in mehreren Bauabschnitten, 1999 saniert, 2012 Dachsanierung.

 

Kaufpreis:        € 7.500.000,00

 

Courtage:        Die Maklercourtage in Höhe von 3% (zzgl. 19% MwSt.) bezogen auf den

                           beurkundeten Kaufpreis ist bei notariellem Vertragsabschluss fällig und zahlbar

                           vom Käufer an die GHC-Consulting, O.J. Gaubatz und J. Günter Heigel

 

Objektbeschreibung:

Das wunderschöne und sehr beeindruckende Wasserschloss Westerburg steht bei D-38836 Dedeleben/Huy im Landkreis Harz an der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen und somit im Herzen der Bundes-republik Deutschland.

Städte in der Umgebung sind Wernigerode (25 km), Halberstadt (25 km), Goslar (40 km),

Quedlinburg (40 km), Helmstedt (30 km), Wolfenbüttel (30 km), Braunschweig (40 km) und

Wolfsburg (50km)

Das in sich geschlossene Anwesen in Alleinlage ist dominierend im Ort Westerburg. Durch den umgebenden großräumigen Park und die Wasserflächen handelt es sich um eine einzigartige Oase der Ruhe und Erholung, mit allem Komfort, den man sich nur wüschen kann. Hier kann man die Seele baumeln lassen!

Die Geschichte dieses Ortes liegt förmlich in der Luft. Und ist sogar greifbar und erlebbar.

Die gesamte Schlossanlage ist denkmalgerecht saniert, renoviert und gestaltet. Das Flair und die Atmosphäre auch der Innenraumgestaltung lässt sich kaum beschreiben. Zimmer, Restaurant, Wellnessbereich etc. entsprechen in Anmutung und Ambiente diesem historischen aristokratischen Ort.

Die Westerburg ist eine der ältesten und besterhaltenen Wasserburgen Deutschlands. In Teilen lässt sich die Geschichte bis um das Jahr 1000 n.Chr. zurückverfolgen. Das über Jahrhunderte gewachsene Bauwerk steht unter Denkmalschutz und gehört zu den wichtigsten Baudenkmalen der “Strasse der Romanik” in Sachsen-Anhalt.

Das Wasserschloss Westerburg wurde1999 in mehreren Abschnitten umfassend, nachhaltig und denkmalgerecht saniert. Eine Neudeckung der Dachflächen erfolgte 2012.

Am Gebäude besteht derzeit im Grundsatz kein Sanierungsstau. Instandhaltungen, Wartungen und Malerarbeiten werden regelmässig durchgeführt.

 

Fläche des Grundstücks Wasserschloss Westerburg: 4868 m², darauf Nettowohnfläche:

ca. 5200 m², Hotelzimmer und-suiten: 57

Weitere Ausbaureserven in den Dachflächen sind vorhanden. Die anliegenden Medien sind bereits für einen Ausbau konzipiert.

Fläche der umliegenden Parkanlagen mit Rasenflächen: 36.000 m²,  anliegendes Grundstück mit Funktionsgebäude (beheizbar, derzeit Garage und Werkstatt): 1859 m²,

4 weitere anliegende Grundstücke mit Gesamtfläche 3702 m² (derzeit Parkplatz mit 80 Plätzen und Rasenflächen), davon 600 m² Nettogrundfläche mit 2 sanierungsfähigen, erschliessbaren Gebäuden (1 1/2 Geschoss) bebaut.

 

Haustechnik/ Energieversorgung

Erdgas-Hauptheizung mit 340 KW

2 Erdgas Brennwertheizungen mit je 105 KW

2 BHKW mit je 11 KW Elt. und 20 KW Th.

Erdwärmepumpen, Wärmerückgewinnung, 80 KW

Photovoltaik mit 29 KW Peak

Die Haustechnik befindet sich auf aktuellem Stand und wird permanent gewartet. Es besteht kein Reparaturstau.

Eine flächendeckende elektronische Überwachung zum Zweck des Brandschutzes ist installiert und permanent auf die Kreisrettungsleitstelle aufgeschaltet. Die gewerblicheWasseraufbereitungstechnik für beide Spa-Bereiche ist auf dem aktuellen technischen Stand und funktioniert vollautomatisch.

 

 

Derzeitige Nutzung

seit Juli 2000 erfolgreicher Betrieb als **** Superior Hotel mit 57 individuellen Doppelzimmern

  und Suiten

ausgezeichnet mit dem Landestourismuspreis Sachsen-Anhalt in Gold und dem Romanikpreis

  in Gold

Gastronomie

Restaurant “Prinzessin Marie Pauline” im gotischen Gewölbe, 80 Plätze

Süd-Terrasse am Burggraben mit Parkblick, 100 Plätze

Amtsstube und Galerie mit Parkblick, 40 Plätze

• “Ritterkeller” mit Fussbodenheizung im 800 jährigen romanischen Tonnengewölbe, 54 Plätze

Vitalbar mit offener Küche, direkt am “Galerie Spa”, 40 Plätze

Tagungen/Veranstaltungen

2 funktionale Tagungsräume, verbindbar, schnelles W-Lan, Internet über Kabel, bis 50 Plätze

2 Festsäle “Fürstensaal” und “Spiegelsaal “, verbindbar, mit Täfelung, Schmuckbalken,

  Parkett, Empore, insg. 90 Plätze

grosse, originale barocke Schlosskapelle von 1681 für Hochzeiten, Konzerte, Messen und

  andere Veranstaltungen

Wellness

neuer, exklusiver “Galerie Spa” seit 2012, 18x5x1,35m Becken mit Whirlpool, Gegenstrom-

  anlage u.v.m.

• “Romantik Spa” , 2 Saunen, 6x4x1,35m Becken, Kneipp- Tretbecken, Wärmebank, Sauna-

  und Sonnengarten

Schönheitsfarm mit 5 Behandlungsräumen

 

Wichtiger Hinweis: Die Objektangaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Grundlage der vorstehenden Angaben sind Informationen und/oder Unterlagen, welche uns seitens des Eigentümers oder Dritter zur Verfügung gestellt worden sind. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben kann daher nicht übernommen werden. Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Besichtigungen können kurzfristig und ausschließlich über unser Büro von GHC-Consulting vereinbart werden.

 

 

 

         Geschichte des Wasserschlosses Westerburg

                     besterhaltene und älteste Wasserburg Deutschlands

 

 

- Gegründet als militärischer Außenposten von „Karl dem Großen“, König der Franken

und römischer Kaiser seit 800, während der Kriege gegen die Sachsen, um 770/780

- Burganlage in sumpfigem Gebiet mit doppeltem Wall und zweifachem Burggraben, Burgfried etwaum 980 errichtet, später die Rundburg, etwa ab 1450 das Kastell und das Torhaus

- erste urkundliche Erwähnung als Gebietsschenkung des deutschen Kaisers „Heinrich III.“

am 17. Januar 1052 an das Bistum Halberstadt, davor im Besitz der Harzgrafen

-1180 Vergabe der Burg zum Lehen an die Grafen von Regenstein (Reinstein)

-1521 wurde die Westerburg an Bertram von Dorpstadt und dessen Erben für 11 000 Goldgulden

versetzt (für den Zeitraum von 25 Jahren)

-1539 wird die Westerburg durch Graf Ulrich von Reinstein an Matthias von Veltheim verpfändet mit der Maßgabe, dass dieser die Burg erst nach Ablauf der obengenannten 25 Jahre übernehmen könne

-1546 wird dann die Westerburg dann doch durch Matthias von Veltheim übernommen

-1568 mit der Heirat einer Schwester des Matthias von Veltheim mit Graf Joachim von der

Schulenburg wird die Westerburg an diesen verpfändet

-1596/97 Hexenprozesse im Amt Westerburg auf Veranlassung des Amtmannes Peregrinus

Hünerkopf mit Duldung des Bischofs Heinrich Julius von Braunschweig

-1599 mit dem Aussterben der Regensteiner Grafen fällt die Westerburg als frei verfügbares Lehen

an das Hochstift Halberstadt zurück

- 1613 an Heinrich und Joachim von Veltheim zum Lehen

- 1631 die Westerburg ist von kaiserlichen Truppen besetzt, wird von den Schweden, dem Regiment

unter Führung des Obristen Andreas Guth, belagert und besetzt, jedoch nicht zerstört, da sich

die Kaiserlichen schnell ergaben. Anschließend gab es eine gemeinsame Siegesparade vor

General Banaer, dem schwedischen Oberbefehlshaber

- 1634 wurde die Verpachtung hinfällig und die Westerburg wieder bischöflich – halberstädtisches

Eigentum und an die Brüder von Steinberg zum Lehen vergeben

- zur Westerburg gehörten zeitweilig bis zu 26 Dörfer / Siedlungen mit den spannpflichtigen

Bewohnern und Lndereien, ca. 900 ha Eigen- und Kirchenland zur Pacht

Durch die Amtsausübung des protestantischen Bischofs Heinrich Julius von 1566 - 1613 im

katholischen Hochstift Halberstadt und dessen späterer Regierung als Herzog zu Wolfenbüttel -

Braunschweig führte es im Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) dazu, dass Braunschweig und

Halberstadt gleicherma§en Anspruch auf die Westerburg erhoben.

Nach dem Westfälischen Frieden zu Münster ging die Westerburg mit dem Territorium des Bistums

durch die Säkularisierung 1648 mit dem Bestand des Bistums Halberstadt in den Besitz des

Kurfürsten von Brandenburg über. Das Bistum Halberstadt wurde zum Fürstentum erklärt. Der

Landesherr, der protestantische (Große) Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, hielt sich

mehrfach auf der Westerburg auf. In den Originalakten des Archivs der Westerburg findet sich der

Text des Huldigungseides auf den Kurfürsten, die namentliche Liste der Untertanen, die diesen Eid

leisteten, sowie die Vollzugsmeldung des Amtmanns von Westerburg.

-19.10.1650 Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg bestätigt denen von Steinberg    urkundlich das Lehensrecht über die Westerburg und die Ländereien

-1664 Graf Erasmus von Tättenbach wird vom Großen Kurfürsten mit der Grafschaft Regenstein

belehnt und erlangt damit das Verfügungsrecht über die Westerburg, kann jedoch das Lehen

derer von Steinberg nicht aufheben.

-1654 -1681 schuf der Holzbildhauermeister Voltin Kühne aus Groß-Quenstedt f100 Talern die

barocke Schlosskapelle

-07.12.1681 Weihe der protestantischen Barocken Schlosskapelle (diese ist im Original erhalten)-18.01.1701 Gründung Preußens als Königreich, Friedrich l. ist König in Preußen und   Kurfürst   von   Brandenburg

-1701 Aussterben derer von Steinberg und Übernahme der Westerburg als erledigtes Lehen

unmittelbar durch Friedrich I., König in Preußen. Er schenkt die Westerburg seinem

Halbbruder, Albrecht Friedrich, Prinz in Preußen, Markgraf von Brandenburg / Schwedt,

dieser verstarb am 21. Juni 1731

-1731 der Sohn Albrecht Friedrichs, Karl Friedrich Albrecht Prinz von Preußen, Markgraf 

von Brandenburg / Schwedt wird Eigentümer der Westerburg, † 22. Juni 1762

-1765 geht das Besitzrecht an der Westerburg über an Heinrich Ludwig Prinz von Preußen

(*1726, †1802), dem Bruder König Friedrich II.(der Große) von Preußen, als Dank für die

großen Leistungen Prinz Heinrichs im 7 – jährigen Krieg (1756 – 1763)

-seit 1770 verpachtet an Familie Wahnschaffe mit der Auflage, das „Grosse Bruch“ (Moorgebiet)

urbar zu machen, Pächter bis 1945.

(Eine große Ausnahme, dass Bürgerliche ein preussisches Rittergut zur Pacht erhielten!)

-1802 der äussere Wall wird in den äusseren Burggraben geschüttet, der Park wird mit Süd / Nord und Ost / West – Achsen angelegt, Buchen werden gepflanzt

-1802-1945 königlich - preussische Staatsdomäne, mit Unterbrechung von 1807 bis 1813:

Marie Pauline Prinzessin Borghese, Lieblingsschwester des Kaisers der Franzosen,  

Napoleon l.

Bonaparte, ist nun die offizielle Besitzerin der Burg, einem Teil des neuen „Königreich

Westphalen“, regiert durch Napoleon`s Bruder, Jerome („Bruder Lustik“)

-April 1945 befreit / erobert von den Amerikanern, dann kurzzeitig die Engländer hier, ab 01. Juli

1945

Russische Besatzungszone, keine Kriegszerstörungen aber auch wenig Erhaltungsmaßnahmen

-Ende 1945 Vertriebenenunterkunft, bis 250 Schlesier, Ost/Westpreußen, Bukowiner,

Sudetendeutsche,

später Sitz der „LPG“ einer genossenschaftlich-landwirtschaftlichen Vereinigung in der DDR

(1949 – 1990), Gemeindebüro, Arztpraxis, Kindergarten, Schule, Wohnungen, Ställe, Jugendklub

Nutzung aus der Substanz!

-1990-1999 verpachtet von der TLG an Herr Kaisan, als Restaurant mit ca. 65 Plätzen betrieben,

-1999 Kauf der Westerburg von der Treuhandanstalt durch Familie Silvia und Hartmut Lerche

-01.08.1999 Schliessung des bis dahin betriebenen Restaurants, Entschuttung, Entkernung, Sanierung mit zeitweise bis zu 140 Bauleuten, zwei Architektenbüros, Ausstattung durch Frau Silvia Lerche.

-02.07.2000 Eröffnung des First Class Superior Romanik-Hotels Wasserschloss Westerburg

mit Restaurants, Ritterkeller, Festsäle, Barocker Schlosskapelle aus dem Jahr 1681, Burgscheune,

Gräfliche Amtsstube, Schlossterrasse am Burggraben, Wellness- und Beautyfarm, Tagungsräume

und komfortablen Hotelzimmern und Suiten, Standesamt in der Barocken Schlosskapelle

- 2001 Sanierung des umliegenden Parks mit Sportplatz und Pavillons, Instandsetzung der Orgel

- 2002 Bau von Garagen für Gästefahrzeuge, Haustechnikerwerkstatt, Parkbeleuchtung

- März 2002 Der Spa – Bereich mit Badebecken (6 x 4 m), Wärmebank, Kneippbecken, Schwalldusche

und Gegenströmanlage, sowie Saunen mit verschiedenen Programmen wird eröffnet

-2003 Einrichtung des Fitnessraumes

-2004 Neueindeckung des Daches Kastell / Schlosskapelle, die historischer Turmuhr wieder hergestellt.

Komplette Sanierung der Fassade des Kastells

-Mai 2005 der Taubenturm wird als Turtel-Tauben-Turmzimmer saniert und eingerichtet

-2007 das Markengrafenzimmer Albrecht Friedrich und andere Zimmer kommen hinzu

-April 2008 Anbau des Saunagartens an Süd – Ost, Neugestaltung der öffentlichen Toiletten

-September 2008 Kauf des Parkplatzes und der anliegenden Gebäude mit dem Ziel

der späteren Rekonstruktion. Derzeit stehen 45 Hotel-Zimmer und Suiten zur Verfügung.

-Januar 2008 Planungsbeginn für den Umbau des Ostflügels

-März 2010 Baubeginn Umbau Ostflügel des Burgrings mit Ziel: Galerie-Spa mit 18 x 5 x 1,35m 

Schwimmbecken und Whirlpool, Vitalbar mit 30 Plätzen, 13 First-Class-Hotelzimmer,

Neudeckung des gesamten Daches der Rundburg, Nutzung Erdwärme

- 01. Mai 2012 Einweihung Galerie-Spa und neue Themenzimmer, jetzt insgesamt 57 Hotel-Zimmer